10. Februar 2024: „Die Vergangenheit in der Gegenwart – das ist meine Herausforderung“

Samstag, 10. Februar 2024, 18.00 Uhr
Eine Welt Haus
Schwanthalerstr. 80,
80336 München

Porträt Mussorgskijs kurz vor seinem Tod, gemalt von Ilja Repin im Jahr 1881. Tretjakow-Galerie, Moskau

Ein Abend zum 185. Geburtstag von Modest Mussorgskij
Der Komponist Modest Mussorgskij wurde als Sohn eines wohlhabenden Landbesitzers am 21. März 1839 im Gouvernement Pskow geboren. Von seiner Mutter und seiner deutschen Erzieherin lernte er das Klavierspiel, und zwar so gut, dass er bereits im Alter von sieben Jahren kurze Stücke von Franz Liszt beherrschte. Mit zehn Jahren wurde er in die deutsche Petrischule in St. Petersburg aufgenommen und mit dreizehn trat er in die Petersburger Kadettenschule ein und wurde mit 17 Jahren ein Gardeoffizier. Zwei Jahre später begann er, sich ganz der Musik zu widmen. Bald wurde er in St. Petersburg Mitglied der „Mächtigen Häuflein“ – einer Gruppe Komponisten, die in der Musikgeschichte verewigt wurde. In Not geraten, musste Mussorgskij mit 24 Jahren als Beamter
in den Staatsdienst eintreten. Er starb mit 42 Jahren am 28. März 1881 in St. Petersburg an Folgen einer Alkoholabhängigkeit. Durch seine Oper „Boris Godunow“ und den Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ wurde Mussorgskij weltweit bekannt.

«Прошлое в настоящем — вот моя задача»

Композитор Модест Мусоргский (1839 – 1881) родился в семье богатого землевладельца. На фортепьяно он стал играть очень рано, уже в семь лет он исполняет короткие пьесы Ференца Листа. С 17 лет Мусоргский служит в Преображенском полку, но уже спустя два года он посвящает себя музыке и становится в Санкт-Петербурге членом музыкального общества «Могучая кучка», увековеченного в истории музыки.

Модест Мусоргский умер 28 марта 1881 года в возрасте 42 лет, от алкогольной зависимости. Благодаря своей опере «Борис Годунов» и фортепианному циклу «Картинки с выставки» он стал известен во всем мире.

Mitwirkende: Michael Tschernow, Artur Medvedev (Geige), Philipp von Morgen (Cello), Elena Petronievitch (Piano) u. a.
Eintritt: € 16, ermäßigt € 12
Kartenvorbestellung 089/351 69 87

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16. März 2024: „Ein Komponist soll die Stimme von sieben Oktaven haben“

Samstag, 16. März 2024, 19.30 Uhr
„Movimento“
Neuhauserstr. 15,
80331 München

Porträt von Nikolaj Rimskij-Korsakow (Fragment), gemalt von Ilja Repin
im Jahr 1893. Russisches Museum, St. Petersburg

Ein musikalischer Abend zum 180. Geburtstag von Nikolaj Rimskij-Korsakow
Der Komponist Rimskij-Korsakow wurde am 18. März 1844 in Tichwin geboren. Seiner adligen Abstammung gemäß erhielt er als Kind Klavierunterricht. Als Jugendlicher entschloss er sich zu einer Laufbahn bei der Marine und wurde 1862 als Seeoffizier auf hohe See geschickt. Aber seine Liebe zur Musik wuchs und resultierte in der Komposition seiner ersten Sinfonie auf See. Nachdem Rimskij-Korsakow den Seedienst quittiert hatte, wurde er Inspektor der russischen Marine- kapellen, und ab 1871 Lehrer für Komposition und Instrumen- tation am Konservatorium St. Petersburg. Seit 1861 stand er mit der Gruppe der Komponisten Balakirew, Kjui, Borodin und Mussorgskij – dem „Mächtiges Häuflein“ – in Verbindung, das die Verwirklichung einer national-russischen Musik anstrebte. Für seinen Freund Mussorgskij bearbeitete er seine Werke, darunter die Oper „Boris Godunow“. Nikolaj Rimskij- Korsakow starb hochverehrt am 21.Juni 1908 bei St. Petersburg.

«У композитора должен быть голос в семь октав»
Николай Андреевич Римский-Корсаков родился 18 марта 1844 года в Тихвине. В детстве, в соответствии со своим дворянским происхождением, Николай получал уроки игры на фортепиано. Вначале он решил сделать карьеру на флоте, но любовь к музыке росла и он покидает службу. Будущий композитор становится инспектором военно-морских оркестров, а с 1871 года – преподавателем композиции и инструментовки в Петербургской консерватории. С 1861 года Римский-Корсаков был связан с «Могучей кучкой», которая стремилась к созданию национальной русской музыки. Николай Римский-Корсаков скончался 21 июня 1908 года.

Mitwirkende: Klaus Münster, Frits Kamp (Bariton), Artur Medvedev (Geige), Philipp von Morgen (Cello), Elena Petronievitch und Dmitrij Romanov (Piano) u. a.
Eintritt: € 20, ermäßigt € 15

Kartenvorbestellung 089/351 69 87

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20. April 2024: „Niemand kann mich mir wegnehmen“

Samstag, 20. April 2024, 19.30 Uhr
Eine Welt Haus
Schwanthalerstr. 80
80336 München

Ein Abend zum 125. Geburtstag von Vladimir Nabokov
Vladimir Nabokov wurde am 22. April 1899 in einer wohlhabenden Aristokratenfamilie in Sankt Petersburg geboren. Schon früh interessierte er sich für die Literatur, und bereits mit 17 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband. Der Ausbruch der Oktoberrevolution trieb die Familie in die Flucht, zunächst auf die Krim, später ins Ausland. Vladimir begann ein Studium in Cambridge. Als sein Vater 1922 bei einem Attentat in Berlin starb, siedelte er nach Berlin über, wo er unter dem Pseudonym W. Sirin Gedichte und Erzählungen veröffentlichte und für russische Exilzeitschriften schrieb. In Berlin heiratete er Vera Slonim, die zu seiner Sekretärin und Redakteurin wurde. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten zwang die Familie zu einer zweiten Flucht, zuerst nach Frankreich, dann 1940 in die USA. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger und 1948 Professor für europäische und russische Literatur an der Universität von Cornell. Dort arbeitete er zehn Jahre lang, bis ihm der Welterfolg des Romans „Lolita“ ermöglichte, seine Lehrtätigkeit aufzugeben. 1961 verließ Nabokov die USA und siedelte sich in der Schweiz am Genfer See an, wo er sich ganz dem Schreiben widmete. Er lebte mit seiner Frau im Palace Hotel in Montreux, wo er am 2. Juli 1977 starb.

«Меня у меня не отнимет никто»
Владимир Набоков родился 22 апреля 1899 года в аристократической семье в Санкт-Петербурге. В 17 лет он опубликовал cвой первый сборник стихов. Октябрьская революция заставила семью перебраться в Крым, а затем за границу. Владимир учился в Кембриджском университете, когда в 1922 г. в Берлине его отец погиб, защищая товарища. Тогда он переехал в столицу Германии, где под псевдонимом В. Сирин публиковал стихи и рассказы, писал для журналов русской эмиграции. Здесь он женился на Вере Слоним, которая стала его секретарем и редактором. Захват власти национал-социалистами заставил семью бежать во второй раз, сначала во Францию, а затем в 1940 в США. В 1945 году он получил американское гражданство, а в 1948 г. стал преподавать в Корнельском университете. В 1961 г., после успеха романа «Лолита», Владимир Набоков покинул США и поселился в Швейцарии, где умер 2 июля 1977 г.

Mitwirkende: Karin Wirz, Klaus Münster, Svetlana Prandetskaya (Gesang), Andrey Parfinovitch (Gitarre) u. a.
Eintritt: € 16, ermäßigt € 12
Kartenvorbestellung 089/351 69 87

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Das Jahr 2023 in Veranstaltungen

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Das Jahr 2022 in Veranstaltungen

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Zeitungsartikel aus „Münchner Merkur“

Artikel aus Münchner Merkur

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Das Jahr 2021 in Veranstaltungen

Liebe MIR-Freunde!

Auch das Jahr 2021 wurde für unseren Verein, der seinen 30. Jahrestag hatte, wegen der Pandemie nicht einfach. Viele Veranstaltungen, die bereits vorbereitet waren, mussten kurzfristig abgesagt werden. Immer hin ist uns jedoch gelungen, zehn kulturelle Abende durchzuführen. Drei davon sind dem 200. Geburtstag von Fjodor Dostojewskij gewidmet, schließlich  war das Jahr 2021 für MIR e. V. ein Dostojewskij-Jahr. Diesem Schriftsteller, der besonders in Deutschland – wo er viel Zeit verbracht hat, geliebt und geschätzt wird – wurde auch ein MIR-Kalender 2021 gewidmet. Uns bleibt nur zu hoffen, dass das Jahr 2022 für uns alle gnädig wird, auf jeden Fall unser Veranstaltungsprogramm steht schon fest. 
Es wird – wie immer – sehr interessant und spannend! Auf Wiedersehen bei MIR e. V.!
Tatjana Lukina, Präsidentin von MIR e. V.  

Дорогие друзья Общества «МИР»!

К сожалению, 2021 год был для нашего Общества, которое отметило свое 30-летие, из-за пандемии непростым. Многие мероприятия, которые уже были подготовлены, пришлось отменить. Но нам все равно удалось провести десять вечеров, из которых три были посвящены 200-летию со дня рождения Федора Михайловича Достоевского. 2021 год был для нашего Общества «Годом Достоевского», которого так любят и ценят в Германии, и ему был посвящен наш календарь на 2021 год. Нам остается только надеяться, что 2022 год будет для нас всех благодатным годом, а программа мероприятий МИРа уже подготовлена. Она будет, как всегда, интересной и захватывающей! До новых встреч в «MIR e. V.»!
Татьяна Лукина, президент Общества «МИР»

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Das Jahr 2020 in Veranstaltungen

Das Jahr 2020 war für uns alle nicht leicht. Für MIR war es doppelt so schwer – denn wir hatten alle unsere Veranstaltungen bereits 2019 geplant und vorbereitet und dann wurden sehr viele von denen abgesagt … Somit hatten Sie als unsere Zuschauer und unsere Freunde nicht die Möglichkeit, von den Schicksalen berühmter russischen Künstler, Dichter und Musiker zu erfahren. Aber wir suchen nicht das Negative im Leben, sondern öffnen uns dem Guten, auch in diesen schwierigen Zeiten! Trotz allem ist uns gelungen, einige schöne Abende Ihnen zu präsentieren. Das bedeutet: unsere Arbeit für Sie war nicht umsonst – das ist das Wichtigste.

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Das Jahr 2019 in MIR-Veranstaltungen

MIR im Jahr 2019

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Das war das Jahr 2018 in MIR-Veranstaltungen

Jahr 2018

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