25. August 2026
Sonntag, 18. Oktober 2026, 15.00 Uhr
Eine Welt Haus
Schwanthalerstr. 80
80336 München
Literarisch-musikalischer Abend, gewidmet Mitgliedern und Künstlern des Vereins MIR e. V.
Mitwirkende: Swetlana Woldt, Elvira Rizhanovitch-Bette (Gesang), Swetlana Prandetskaja (Gesang), Olga Kozlova (Gesang), Frits Kamp (Gesang), Dmitri Romanow (Klavier), Michael Leontschik (Zimbel), Alexandr Leontschik (Klaver), Maria Belanovskaja (Domra) u. a.
Karten: EUR 16,00/ermäßigt EUR 12,00
Kartenvorbestellung: 089/351 69 87
24. August 2026
Samstag, 7. November 2026, 19:00 Uhr
MOVIMENTO MÜNCHEN
Neuhauser Str. 15
80331 München
Literarisch-musikalischer Abend, gewidmet den 240. Geburtstag von der Großfürstin Maria Pawlowna von Weimar (1786 – 1859)
Die Großfürstin Maria Pawlowna verwandelte Weimar in eine der glanzvollsten deutschen Residenzen – eine Stadt, die nach dem Wiener Kongress (1814 – 1815) den Status eines Großherzogtums erlangte. Nirgendwo sonst in Deutschland war die russische Präsenz so sichtbar wie in Weimar; im Laufe der Jahre wurde die Stadt nicht nur von russischen Zaren besucht, sondern auch von anderen russischen Koryphäen wie Gogol und Turgenew.
Maria Pawlowna hatte ein Herz für das einfache Volk, die Armen und deren Probleme. So befürwortete sie die Errichtung eines Sparkassenvereins und nahm sich der Existenzsicherung von Frauen an. Für soziale Vorhaben verwendete sie Gelder aus ihrer Privatschatulle. Von den Weimarern wurde sie als „Engel der Armen, Kranken und Waisen“ geliebt und verehrt.
Mitwirkende: Tatjana Lukina, Tatjana Kuschtewskaja, Swetlana Woldt, Karin Wirz und Michael Tschernow, Elvira Rizhanovitch-Bette (Mezzosopran), Frits Kamp (Bass-Bariton), Dmtrij Romanow (Klavier) u. a.
Karten: EUR 20,00/Ermäßigt: EUR 16,00
Kartenvorbestellung: 089/351 69 87
21. August 2026
Samstag, 28. November 2026, 19:00 Uhr
MOVIMENTO MÜNCHEN
Neuhauser Str. 15
80331 München
Zum 170. Geburtstag von dem Komponisten Sergej Tanejew
Tanejew entstammte gehobenen Verhältnissen, so, dass er sich schon von seiner frühen Kindheit an intensiv mit Musik beschäftigen konnte. Bereits 1866 trat er in das Moskauer Konservatorium ein und studierte Klavier, Komposition und befreundete sich mit Tschaikowski. 1875 beendete er sein Studium mit der Goldmedaille. 1878 wurde er Professor für Harmonielehre und Instrumentation am Moskauer Konservatorium, 1881 zusätzlich Professor für Klavier und 1883 schließlich Professor für Komposition. Von 1885 bis 1889 war er Direktor des Konservatoriums. Etliche seiner Schüler – z. B. S. Rachmaninow und A. Skrjabin – entwickelten sich zu namhaften Komponisten. Auch in menschlicher Hinsicht wirkte der umfassend gebildete Tanejew prägend auf seine Schüler. 1905 verließ er das Konservatorium.
Tanejew genoss die Gunst von Leo Tolstoi und dessen Frau Sofia Andrejewna; er war ein häufiger Gast im Moskauer Haus der Tolstois und verbrachte viel Zeit auf Jasnaja Poljana. Literaturwissenschaftler ziehen Parallelen zwischen diesem Liebesdreieck und den Novellen, die die Beteiligten zu jenem Zeitpunkt bereits verfasst hatten: Leo Tolstoj *Die Kreutzersonate* und Sofja Tolstaja *Wer ist schuld daran?“
Mitwirkende: Elvira Rizhanovitch-Bette (Mezzosopran), Frits Kamp (Bass-Bariton), Elena Petronevich (Klavier), Philipp von Morgen (Cello), Anastasia Sharina (Klavier) und Artur Medvedev (Geige)
Karten: EUR 20,00/Ermäßigt: EUR 16,00
Kartenvorbestellung: 089/351 69 87
14. August 2026
Sonntag, 13. Dezember 2026, 19.00 Uhr
Eine Welt Haus
Schwanthalerstr. 80
80336 München
Zum 230. Geburtstag von Nikolai Karamsin (1766 – 1826)
Ein literarisch-musikalischer Abend mit dem Vortrag von Elena Eremenko „Karamsin – ein russischer Europäischer“
Am 12. Dezember 1766 wurde Nikolai Karamsin als Sohn eines Gutsbesitzers in der Nähe von Simbirsk (Uljanowsk) geboren. 1780 bis 1783 erlernte er im Moskauer Pensionat des Professors Schaden moderne Sprachen und Literaturen.
1789 bis 1790 reiste Karamsin durch Europa: Dresden, Leipzig, Weimar (Begegnung mit Goethe), Frankfurt und Straßburg, Schweiz … Ende März 1790 kam er nach Paris. 1791 bis 1792 gab Karamsin die literarische Zeitschrift „ Moskowski Zhurnal“ heraus und veröffentlichte dort die auf der Europareise entstandenen Briefe und Tagebuchnotizen, was einen großen Erfolg hatte und machte Karamsin zu einem der bekanntesten Literaten in Russland. Auch seine sentimentale Erzählung wie „Die arme Lisa“ hatte Erfolg.
1802 bis 1803 leitete Karamsin die Redaktion des „Westnik Jewropy“ (Bote Europas). 1803 wurde er zum Reichshistoriographen ernannt und veröffentlichte die ersten zwölf Bände seiner „Geschichte des Russischen Reiches“. Das Werk wurde wegen seines reichen Quellenmaterials und seines glänzenden Stils ein außergewöhnlicher Erfolg.
Karamsin starb am 3. Juni 1826 in Sankt Petersburg
Mitwirkende: Tatjana Lukina, Elena Eremenko, Olga Kozlova (Gesang), Maria Belanovskaja (Domra) u. a.
Karten: EUR 16,00/ermäßigt EUR 12,00
Kartenvorbestellung: 089/351 69 87
26. März 2011
Am 24. März 2011 wurde Tatjana Lukina durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bei der Zeremonie waren der russische Generalkonsul Andrej Grozov und der ukrainische Generalkonsul Yuriy Yarmilko anwesend.
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20. Januar 2011
Zentrum russischer Kultur in Schwabing wird 20 Jahre alt

Schwabing – In einem Uralt-Schlager der Gruppe Dschingis Khan heißt es: „Wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land.“ Und der große Lyriker Fjodor Tjutschew schreibt: „Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, gewöhnliches Maß misst es nicht aus.“ Russland ist nicht nur dort, wo man es auf der Landkarte findet – sondern auch mitten in München. Lesen Sie weiter …