Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus:
Man muss ihm sein Besond'res lassen - Das heißt, dass man an Russland glaubt.

Fjodor Tjutschew (übertragen von Siegfried von Nostitz)

Умом Россию не понять, Аршином общим не измерить:
У ней особенная стать — В Россию можно только верить.

Федор Тютчев (1866)

„Sie werden sich oft an mich erinnern …“

3. Februar 2026

Mittwoch, 15. April 2026
19.00 Uhr
Eine Welt Haus

Schwanthalerstr. 80
80336 München

Eine poetisch-musikalische Veranstaltung, gewidmet dem 140. Geburtstag des Dichters Nikolaj Gumiljow (1886 – 1921)

Nikolaj Gumiljow wurde 1886 in die Familie eines Marinearztes in Kronstadt geboren. Er besuchte das Gymnasium in Zarskoje Selo. Bereits 1905, noch vor seinem Schulabschluss, erschien sein erster Gedichtband. In ihm wurden bereits die Grundelemente in seiner Dichtung sichtbar: heroische Abenteuer in exotischer Umgebung. 1907 reiste Gumi jow nach Paris, wo er an der Universität Sorbonne französische Literatur studierte. Seine Reise 1908 nach Ägypten begeisterte den jungen Dichter für den Kontinent Afrika; afrikanische Motive hielten durch Gumiljow Einzug in die russische Lyrik. 1910 heiratete er die Dichterin Anna Achmatowa. Der gemeinsame Sohn Lew, der später zum bekannten Historiker wurde, wurde 1912 geboren. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete sich Gumiljow freiwillig. Nach der Oktoberrevolution kam er nach Petersburg, stieg wieder in das literarische Leben ein und wurde Mitglied des Redaktionskollektivs des Verlages „Weltliteratur“. 1921 wurde Gumiljow zum Vorsitzenden der Petrograder Dichtervereinigung gewählt. Im selben Jahr wurde er als Offizier der kaiserlichen Armee wegen des Vorwurfs der Beteiligung an einer konterrevolutionären Verschwörung von Bolschewisten erschossen. Gumiljows Werke durften nach seinem Tod lange Zeit nicht veröffentlicht werden. Erst unter Gorbatschow wurde er 1986 rehabilitiert.

Еще не раз вы вспомните меня

Вечер, посвященный 140-летию со дня рождения поэта Николая Гумилева (1886 -1921)
Николай Гумилев родился в 1886 году в семье военно-морского врача в Кронштадте и учился в гимназии в Царском Селе. В 1905 году вышел его первый сборник стихов. В нем уже прослеживались основные элементы поэзии Гумилева: героические приключения в экзотической обстановке. В 1910 году он женился на поэтессе Анне Ахматовой. После Октябрьской революции, в 1921 году Гумилев был избран председателем Петроградского союза поэтов. В том же году он был, расстрелян по обвинению в участии в контрреволюционном заговоре. В 1986 году он был реабилитирован.

Mitwirkende/Участвуют: Michael Tschernow, Maria Schefner, Swetlana Prandetskaya (Gesang), Alexander Leontchik (Klavier) u. a.

Eintritt/Вход: EUR 17,00
Ermässigt/льготный: EUR 12,00

Kartenvorbestellung/Предварительный заказ: 089-351 69 87

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Hohe Auszeichnung für unsere Präsidentin

26. März 2011

Am 24. März 2011 wurde Tatjana Lukina durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bei der Zeremonie waren der russische Generalkonsul Andrej Grozov und der ukrainische Generalkonsul Yuriy Yarmilko anwesend.

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Schwabing · Medizin wie MIR – Artikel in „Schwabinger Seiten“

20. Januar 2011

Zentrum russischer Kultur in Schwabing wird 20 Jahre alt

Tatjana Lukina

Schwabing – In einem Uralt-Schlager der Gruppe Dschingis Khan heißt es: „Wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land.“ Und der große Lyriker Fjodor Tjutschew schreibt: „Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, gewöhnliches Maß misst es nicht aus.“ Russland ist nicht nur dort, wo man es auf der Landkarte findet – sondern auch mitten in München. Lesen Sie weiter …

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