Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus:
Man muss ihm sein Besond'res lassen - Das heißt, dass man an Russland glaubt.

Fjodor Tjutschew (übertragen von Siegfried von Nostitz)

Умом Россию не понять, Аршином общим не измерить:
У ней особенная стать — В Россию можно только верить.

Федор Тютчев (1866)

„Wer liebt, fragt nicht, was er tun soll!“ ~ „Кто любит, тот не спрашивает, что делать!“

7. September 2021

Freitag, 24. September 2021, 19.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80801 München

An diesem Tag, vor dreißig Jahren, wurde in München der Verein „MIR e. V.“ gegründet. Seinen runden Geburtstag wollen wir dem 150. Jubiläum des Dichters Leonid Andrejew (1871 – 1919) widmen, der als Begründer des Expressionismus der russischen Literatur gilt. Und nicht nur deswegen, weil er in München eine Zeit lang lebte und von Deutschland begeistert war, sondern deswegen, weil MIR e. V. aus seinem Theaterstück „Tage unseres Lebens“, das von den MIR-Gründern im Kulturzentrum Gasteig 1986 gespielt wurde, hervorgegangen ist.

Das Leben von Andrejew, einem studierten Juristen, Journalisten und Schriftsteller, war dramatisch und kurz – es währte nur 48 Jahre. Seine Gedanken waren im Wesentlichen durch Schopenhauer, Tolstoj und Dostojewskij beeinflusst. Zu Andrejews bekanntesten Werken gehören u. a. das Theaterstück „Hinauf zu den Sternen“ (1906), die Erzählungen „Das rote Lachen“ (1904) und „Die Geschichte von den sieben Gehenkten“ (1908).

Leonid Andrejew
Leonid Andrejew, 1904, Maler Ilja Repin

В этот день, 30 лет назад, в Мюнхене было основано Общество «MIR e. V.». Эту круглую дату мы хотим посвятить 150-летию со дня рождения писателя Леонида Николаевича Андреева (1871 – 1919), который считается основоположником экспрессионизма в русской литературе. И не только потому, что какое-то время он жил в Мюнхене и был покорён Германией, а скорее всего потому, что MIR был так или иначе рожден из его пьесы «Дни нашей жизни», которую основатели Общества играли в культурном центре «Гастайг» в 1986 году. Жизнь писателя Андреева, по профессии юриста и журналиста, была драматичной и короткой – всего 48 лет. А на его мысли существенно повлияли Шопенгауэр, Лев Толстой и Достоевский. Среди наиболее известных в Германии произведений Андреева – пьеса «К звездам» (1906), рассказы «Красный смех» (1904) и «История о семи повешенных»(1908).

Mitwirkende: Tatjana Lukina, Nikolai Worontsow, Karin Wirz, Klaus Münster, Svetlana Prandetskaja, Frits Kamp und Sergej Iwanow (Gesang), Anna Sutyagina (Klavier), Artur Medvedev (Geige) u. a.

Eintritt: EUR 15,00
ermäßigt: EUR 10,00
Kartenvorbestellung erforderlich: 089/ 351 69 87

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„Ich bete an die Macht der Liebe“ ~ „Я молюсь силе любви“

6. September 2021

Samstag, 16. Oktober 2021, 19.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80801 München

Dmitrij Bortnjanskij
Dmitrij Bortnjanskij, 1788, Maler Michail Belskij

Zum 270. Geburtstag des Komponisten Dmitrij Bortnjanskij (1751 – 1825)
Bortnjanskij, der fünf Sprachen sprach, darunter Russisch, Ukrainisch, Italienisch, Französisch und Deutsch, lebte und studierte über zehn Jahre in Italien, bevor er in St. Petersburg zum Direktor der Hofsängerkapelle und zum Staatsrat ernannt wurde. Seine Musik erfreute sich in Deutschland – besonders im 19. Jahrhundert – großer Beliebtheit und er hatte enormen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Kirchenmusik. In den orthodoxen Kirchen nehmen seine Liturgien bis zum heutigen Tag einen wichtigen Platz ein.

К 270-летию со дня рождения композитора Дмитрия Степановича Бортнянского (1751 – 1825)
Бортнянский владел пятью языками, включая русский, украинский, итальянский, французский и немецкий, жил и учился более 10 лет в Италии, прежде чем в Санкт-Петербурге был назначен директором Придворной певческой капеллы и Действительным статским советником. Его музыка была очень популярна в Германии, особенно в 19 веке, и он оказал большое влияние на развитие немецкой церковной музыки. В православных церквях его литургии занимают и по сей день очень важное место.

Mitwirkende: Schauspieler Klaus Münster, Elvira Rizanovitch (Mezzo-Sopran), Anna Sutyagina (Klavier), Artur Medvedev (Geige), Serbischer Chor „Singidunum (Leiter Vladimir Milosavljević) u. a.

Eintritt: EUR 15,00
ermäßigt: EUR 10,00
Kartenvorbestellung erforderlich: 089/ 351 69 87

Mit freundlicher Unterstützung des Migrationsbeirats der Landeshauptstadt

Migrationsbeirat München
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Dostojewskij – Kenner der menschlichen Seele ~ Знаток души человеческой

5. September 2021

Donnerstag, 11. November 2021, 19.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80801 München

Eine literarisch-musikalische Veranstaltung zum 200. Geburtstag des Schriftstellers Fjodor Dostojewskij (1821 – 1881)
Das Jahr 2021 ist für unseren Kulturverein ein Dostojewskij-Jahr, das mit einem Dostojewskij-Kalender, den wir herausgebracht haben, begann. Er ist einer der meistgelesenen russischen Autoren weltweit, und besonders für seine Kenntnis der menschlichen Seele wird er von vielen hoch geschätzt. Und die bekannten Dostojewksij-Zitate: „Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren“ oder „Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst“, oder „Vermeiden Sie es, Ihr Gedächtnis mit Ressentiments zu füllen, sonst bleibt vielleicht kein Platz mehr für wundervolle Momente“, helfen vielleicht den Menschen, die Seele zu enträtseln.

Fjodor Dostojewskij
Fjodor Dostojewskij, 1879

Литературно-музыкальный вечер по случаю 200-летия писателя Федора Михайловича Достоевского (1821 – 1881)
Год 2021 для нашего Общества – год Достоевского. Он начался для нас с Календаря Достоевского, который мы посвятили его юбилею. Один из самых читаемых русских авторов в мире, Достоевский высоко ценится за его способность проникать в самую суть человеческой души. Часто приводимые цитаты Достоевского, такие как: «Можно ошибиться в идее, но нельзя ошибиться сердцем» или «Прежде, чем проповедовать людям: ‚как им быть‘, – покажите это на себе» или «Не засоряйте свою память обидами, а то там может просто не остаться места для прекрасных мгновений» помогают многим разгадать „загадку души человеческой“.

Mitwirkende: Karin Wirz, Julia Schmalbrock, Klaus Münster, Arthur Galiandin sowie Svetlana Prandetskaja und Sergej Iwanow (Gesang) u. a.

Eintritt: EUR 15,00, ermäßigt: EUR 10,00
Kartenvorbestellung erforderlich: 089/ 351 69 87

Gefördert vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland

Auswärtiges Amt
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VORSCHAU: „Wer in Russland glücklich ist!“ ~“Кому на Руси жить хорошо …“

3. September 2021

Sonntag, 5. Dezember 2021, 18.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80801 München

Nikolaj Nekrasow
Portrait von Nikolaj Nekrasow, 1877, Maler Iwan Kramskoj

Eine literarisch-musikalische Veranstaltung zum 200. Geburtstag des Dichters und Publizisten Nikolaj Nekrasow (1821 – 1878).

Gefördert: Fond „Russkij mir“, Russische Föderation

Литературно-музыкальный вечер, посвященный 200-летию со дня рождения поэта Николая Некрасова (1821 – 1878).

При поддержке Фонда «Русский мир» Российской Федерации

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Das Jahr 2020 in Veranstaltungen

14. Januar 2021

Das Jahr 2020 war für uns alle nicht leicht. Für MIR war es doppelt so schwer – denn wir hatten alle unsere Veranstaltungen bereits 2019 geplant und vorbereitet und dann wurden sehr viele von denen abgesagt … Somit hatten Sie als unsere Zuschauer und unsere Freunde nicht die Möglichkeit, von den Schicksalen berühmter russischen Künstler, Dichter und Musiker zu erfahren. Aber wir suchen nicht das Negative im Leben, sondern öffnen uns dem Guten, auch in diesen schwierigen Zeiten! Trotz allem ist uns gelungen, einige schöne Abende Ihnen zu präsentieren. Das bedeutet: unsere Arbeit für Sie war nicht umsonst – das ist das Wichtigste.

* * *

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Das Jahr 2019 in MIR-Veranstaltungen

1. März 2020

MIR im Jahr 2019

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Das war das Jahr 2018 in MIR-Veranstaltungen

1. Februar 2019

Jahr 2018

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Das war das Jahr 2017 mit MIR …

14. Januar 2018

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr bei MIR e. V.! – hier klicken!

Jahr 2017

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WDR Radio berichtet über MIR e. V.

17. November 2017

О том, как местные немцы приходят в „МИР“, чтобы изучать и поддерживать русскую культуру, слушайте в программе от 10 ноября от 26-й минуте – вот здесь!
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Статья в „Литературке“ – Zeitungsartikel in „Literaturnaja Gazeta“

8. Januar 2013

Zum Lesen klicken Sie bitte auf das Bild:

Literaturnaja Gazeta

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