Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus:
Man muss ihm sein Besond'res lassen - Das heißt, dass man an Russland glaubt.

Fjodor Tjutschew (übertragen von Siegfried von Nostitz)

Умом Россию не понять, Аршином общим не измерить:
У ней особенная стать — В Россию можно только верить.

Федор Тютчев (1866)

„Wir, Russen, haben zwei Vaterländer: unser Russland und Europa.“ ~ „У нас, у русских, две Родины – наша Русь и Европа.“

11. Juni 2021

Freitag, 11. Juni 2021, 19.00 Uhr
Gasteig, Carl-Amery-Saal

Rosenheimer Str. 5
81667 München

В. Г. Перов „Портрет Ф. М. Достоевского“, 1872 год

„Wir, Russen, haben zwei Vaterländer: unser Russland und Europa.“

Zum 200. Geburtstag von Fjodor Dostojewskij (1821 – 1881). Dostojewskij wurde in Moskau in einer bescheidenen, kinderreichen Familie geboren. Wie sein literarisches Vorbild Alexander Puschkin hat er uns, seinen Nachfahren, ein Rätsel hinterlassen, das wir zu lösen versuchen. Was für ein Rätsel? Ein Rätsel der menschlichen Seele – der ruhelosen, schuldigen und unschuldigen, bereuenden und nichts bereuenden, nach dem Sinn des Lebens suchenden, büßenden und alles und allen vergebenden Seele.

«У нас, у русских, две Родины: наша Русь и Европа.»

К 200-летию со дня рождения Ф. М. Достоевского (1821 – 1881). Достоевский родился в Москве, в небогатой многодетной семье. Подобно своему кумиру Пушкину он оставил нам, своим потомкам, загадку, которую мы до сих пор пытаемся разгадать. Что это за загадка? Это загадка человеческой души, беспокойной, виновной и невинной, сожалеющей о своих проступках или ни о чем и никогда не сожалеющей, ищущей смысл жизни, кающейся и всех и всё прощающей.

Mitwirkende: Dmitri Milinski (Vortrag), Klaus Münster (Rezitation), Svetlana Prandetskaya und Sergej Iwanow (Gesang) u. a.

Karten: EUR 10,00/ermäßigt: EUR 8,00. Kassen: München Ticket

Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek

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„Schönheit wird die Welt retten“ ~“Красота спасет мир“

10. Juni 2021

Sonntag, 20. Juni 2021, 19.00 Uhr
Carl-Orff-Saal, Gasteig
Rosenheimer Str. 5, 81667 München

„Schönheit wird die Welt retten
Jubiläumsveranstaltung zum 30. Gründungsjahr von MIR e. V. Vieles verbindet MIR e. V. mit Fjodor Dostojewskij. Unsere erste Idee war sogar, unseren Verein „Dostojewskij-Club“ zu nennen, weil kein russischer Schriftsteller außerhalb seiner Heimat so geschätzt wird, wie Dostojewskij. Und auch deswegen, weil seine Werke und sein Name mit der „geheimnisvollen russischen Seele“ verbunden sind, was uns und unser Publikum anzog. Darüber wollten wir an den MIR-Abenden erzählen. Außerdem wurde MIR e. V. aus den „Tagen des russischen Theaters“ gebo- ren, die wir 1985 – 1987 im Kulturzentrum „Gasteig“ organisierten, und eine der ersten Inszenierungen von uns war „Arme Leute“ nach dem allerersten Roman von Dostojewskij, der ihn berühmt machte. Auch unsere Inszenierung hatte großen Erfolg und bewegte uns, ein Zentrum für russische Kultur in München zu gründen. So wurde „MIR e. V.“ geboren!

«Красота спасет мир»
Юбилейный вечер по случаю 30-летия Общества «МИР». Многое связывает нас с Ф. М. Достоевским. Мы даже собирались назвать наше Общество «Клуб Достоевского», ведь ни один другой русский писатель за пределами Pодины так высоко не ценится, как Достоевский. Весь его образ и все творчество ассоциируется с «загадочной русской душой», а именно о ней мы и хотели рассказывать на наших вечерах в Мюнхене. Кроме того, «МИР», по сути, родился из фестиваля «Дни русского театра», который мы организовали в «Гастайге» в 1985 – 1987 гг. Один из первых наших спектаклей был поставлен по мотивам первого романа Достоевского «Бедные люди», сделавшего его знаменитым. Наши «Бедные люди» имели большой успех у мюнхенцев, что нас подтолкнуло к созданию Центра русской культуры в Мюнхене. И таким образом был создан «МИР»!

Mitwirkende: Tatjana Lukina, Svetlana Prandetskaya, Elvira Rizhanovich, Viktoria und Gloria Lein, Aglaya Sintschenko, Aleksandra Volodarski, Nargisa Yusupova, Artur Medvedev, Sergej Iwanow, Evert Sooster, Arthur Galiandin, Andrej Lein, Schüler der Ballettschule „Kaleidoskop“ von Irina Mikhnovitch und viele andere.

Karten: EUR 15,00/ermäßigt: EUR 10,00. Kassen: München Ticket.

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Bayerische Staatskanzlei

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„Die Wahrheit ist leicht und angenehm zu sagen…“ „Правду говорить легко и приятно…“

9. Juni 2021

Sonntag, 27. Juni 2021, 19.00 Uhr 
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b, 80802 München

Michail Bulgakow
Michail Bulgakow in den 1910er Jahren

„Die Wahrheit ist leicht und angenehm zu sagen …“
Zum 130. Geburtstag von Michail Bulgakow (1891 – 1940). Wegen seiner satirischen Darstellungen des Alltagslebens in der Sowjetunion wurde ein Großteil der Bühnenstücke und Prosawerke Bulgakows zu seinen Lebzeiten verboten. Enttäuscht bat der Schriftsteller – der in Kiew geboren und zum Arzt ausgebildet wurde, und später, in Moskau, zur Literatur wechselte – Stalin, ihn ins Exil gehen zu lassen. Stattdessen bekam Bulgakow plötzlich Arbeit am Moskauer Künstlertheater und es wurde einiges von ihm veröf- fentlicht. Aber erst 1966/1967, fast dreißig Jahre nach seinem Tod, erschien Bulgakows Hauptwerk, der Roman „Meister und Margarita“. Durch ihn, der phantastisch skurriles Abenteuer, beißende Satire und romantische Liebesgeschichte mit philosophischen Aspekten, Fragen zu Gut und Böse, Gott und Teufel, Leben und Tod vereint, wurde Michail Bulgakow weltberühmt.

«Правду говорить легко и приятно …»
К 130-летию со дня рождения Михаила Булгакова. Бóльшая часть булгаковских пьес и прозаических произведений была при его жизни запрещена – из-за сатирических изображений повседневности в СССР. Разочарованный писатель попросил Сталина отпустить его за границу. Вместо этого Булгаков вдруг получил работу в Московском театре искусств, и часть его произведений была опубликована. Но только в 1966 году, через 26 лет после смерти писателя, появился в печати главный роман Булгакова «Мастер и Маргарита». Именно благодаря этому роману, в котором переплетаются фантастика с романтической, любовной историей, философские аспекты с вопросами о добре и зле, о Боге и дьяволе, о жизни и смерти, Михаил Булгаков получил мировую известность.

Mitwirkende / Участники: Literaturwissenschaftlerin Dr. Natalie Reber, Schauspieler Arthur Galiandin und Michael Tschernow sowie Svetlana Prandetskaya (Gesang) und Andrey Parfinovich (Gitarre) u. a.

Eintritt / Вход: EUR 15,00/ ermäßigt/льготный: EUR 10,00
Kartenvorbestellung und Anmeldung/Предварительная запись: 089/ 351 69 87

Gefördert/При поддержке: Fond „Russkij mir“ der Russischen Föderation

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Das Jahr 2020 in Veranstaltungen

14. Januar 2021

Das Jahr 2020 war für uns alle nicht leicht. Für MIR war es doppelt so schwer – denn wir hatten alle unsere Veranstaltungen bereits 2019 geplant und vorbereitet und dann wurden sehr viele von denen abgesagt … Somit hatten Sie als unsere Zuschauer und unsere Freunde nicht die Möglichkeit, von den Schicksalen berühmter russischen Künstler, Dichter und Musiker zu erfahren. Aber wir suchen nicht das Negative im Leben, sondern öffnen uns dem Guten, auch in diesen schwierigen Zeiten! Trotz allem ist uns gelungen, einige schöne Abende Ihnen zu präsentieren. Das bedeutet: unsere Arbeit für Sie war nicht umsonst – das ist das Wichtigste.

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Das Jahr 2019 in MIR-Veranstaltungen

1. März 2020

MIR im Jahr 2019

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Das war das Jahr 2018 in MIR-Veranstaltungen

1. Februar 2019

Jahr 2018

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Das war das Jahr 2017 mit MIR …

14. Januar 2018

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr bei MIR e. V.! – hier klicken!

Jahr 2017

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WDR Radio berichtet über MIR e. V.

17. November 2017

О том, как местные немцы приходят в „МИР“, чтобы изучать и поддерживать русскую культуру, слушайте в программе от 10 ноября от 26-й минуте – вот здесь!
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Статья в „Литературке“ – Zeitungsartikel in „Literaturnaja Gazeta“

8. Januar 2013

Zum Lesen klicken Sie bitte auf das Bild:

Literaturnaja Gazeta

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Hohe Auszeichnung für unsere Präsidentin

26. März 2011

Am 24. März 2011 wurde Tatjana Lukina durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bei der Zeremonie waren der russische Generalkonsul Andrej Grozov und der ukrainische Generalkonsul Yuriy Yarmilko anwesend.

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