Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus:
Man muss ihm sein Besond'res lassen - Das heißt, dass man an Russland glaubt.

Fjodor Tjutschew (übertragen von Siegfried von Nostitz)

Умом Россию не понять, Аршином общим не измерить:
У ней особенная стать — В Россию можно только верить.

Федор Тютчев (1866)

Flieg, Seele, flieg!

5. Februar 2026

Sonntag, 8. Februar 2026
19.00 Uhr
„Movimento“
Neuhauser Straße 15
80331 München

Der Verein MIR e. V. lädt zum musikalischen Abend zum Gedenken an die Pianistin Ekaterina Medvedeva (1943 – 2025) ein.
Ekaterina Medvedeva wurde am 11. November 1943 in Komsomolsk am Amur, einer Stadt ganz im Osten Russlands, auf dem asiatischen Kontinent, fast am Japanischen Meer, geboren. Sie wuchs jedoch in der Ukraine auf, in der Stadt Poltawa. Dort besuchte sie bis 1961 die Musikhochschule und zog dann nach Kiew, um dort am Tschaikowskij-Staatskonservatorium Klavier zu studieren. Nach dem Tod ihres Mannes war sie als Dozentin und Korrepetitorin am Opernstudio des Kiewer Konservatoriums tätig. Später zog sie mit ihrem Sohn nach München und wurde MIR-Mitglied. München wurde zu ihrem künstlerischen und privaten Mittelpunkt, und sie beschenkte die Stadt mit unzähligen Konzerten. Auch für MIR e. V. war Ekaterina Medvedeva eine Bereicherung.

Mitwirkende: Artur Medwedew, Emilia Holzer, Tatjana Lukina, Irina Portenko, Nargiza Yusupova, Karin Wirz, Aglaya Zinchenko, Elvira Ryzhanovich-Bette, Frits Kamp, Elena Petronevich, Maria Belanovskaya, Philipp von Morgen.

Eintritt frei. Spenden sind willkommen.

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Betrachte die Welt immer farbenfroh!

4. Februar 2026

Sonntag, 8. März 2026
19:00 Uhr
Eine Welt Haus
Schwanthalerstr. 80
80336 München

Ein Abend in russischer Sprache, gewidmet dem 125. Geburtstag von den Dichterin Agnia Barto (1901 – 1981)

Agnia Lwowna Barto wurde am 17. Februar 1901 in Moskau als Tochter eines Tierarztes und einer Hausfrau geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Moskau. Barto lernte Deutsch und Französisch und besuchte ein renommiertes Gymnasium. Außerdem schrieb sie sich an einer Choreografieschule ein, mit dem Ziel, Ballerina zu werden. Schon in früher Kindheit begann Agnia Gedichte zu schreiben. Ihre ersten Werke veröffentlichte die Dichterin 1925. Aber auch heute noch lesen Mütter ihren Kindern ihre bekannten Gedichte vor, wie zum Beispiel „Unsere Tanja weine laut“. Sie sind leicht geschrieben, weil Barto versuchte, mit ihren Lesern in einer einfachen und für sie verständlichen Sprache zu sprechen. Agnia Barto ist für immer in die Geschichte der russischen Poesie als talentierteste Autorin von Kinderge- dichten eingegangen.

„Всегда смотри на мир красочно

Литературно-музыкальный вечер на русском языке, посвященный 125-летию детской поэтессы и писательницы Агнии Барто (1901-1981)

Агния Львовна Барто появилась на свет в Москве 17 февраля 1901 года, в семье ветеринарного врача и домохозяйки. Её детство прошло в Москве. Барто обучалась немецкому и французскому языкам, ходила в престижную гимназию. Кроме того, она поступила в хореографическое училище, намереваясь стать балериной. Еще в раннем детстве Агния начала писать стихи. Свои первые произведения поэтесса опубликовала в 1925 году. Но и сегодня продолжают читать мамы своим детишкам её известные стихи, как, например: «Наша Таня громко плачет…». Они написаны легко, Барто старается разговаривать со своими читателями на простом и понятном им языке. Агния Барто навсегда вошла в историю отечественной поэзии как талантливейший автор детских стихов.

Mitwirkende/Участвуют: Bella Jordan, Nadeshda Runde, Maria Schefner, Oleg Wolf, Issai Spitzer u. a.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
Вход свободный, пожертвования приветствуются.

Gefördert/Поддержано: Bezirksausschuss Ludwigvorstadt und Migrationsbeirat München

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„Nicht einmal Sie werden sich an mich erinnern“

3. Februar 2026

Mittwoch, 15. April 2026
19.00 Uhr
Eine Welt Haus

Schwanthalerstr. 80
80336 München

Eine poetisch-musikalische Veranstaltung, gewidmet dem 140. Geburtstag des Dichters Nikolaj Gumiljow (1886 – 1921)

Nikolaj Gumiljow wurde 1886 in die Familie eines Marinearztes in Kronstadt geboren. Er besuchte das Gymnasium in Zarskoje Selo. Bereits 1905, noch vor seinem Schulabschluss, erschien sein erster Gedichtband. In ihm wurden bereits die Grundelemente in seiner Dichtung sichtbar: heroische Abenteuer in exotischer Umgebung. 1907 reiste Gumi jow nach Paris, wo er an der Universität Sorbonne französische Literatur studierte. Seine Reise 1908 nach Ägypten begeisterte den jungen Dichter für den Kontinent Afrika; afrikanische Motive hielten durch Gumiljow Einzug in die russische Lyrik. 1910 heiratete er die Dichterin Anna Achmatowa. Der gemeinsame Sohn Lew, der später zum bekannten Historiker wurde, wurde 1912 geboren. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete sich Gumiljow freiwillig. Nach der Oktoberrevolution kam er nach Petersburg, stieg wieder in das literarische Leben ein und wurde Mitglied des Redaktionskollektivs des Verlages „Weltliteratur“. 1921 wurde Gumiljow zum Vorsitzenden der Petrograder Dichtervereinigung gewählt. Im selben Jahr wurde er als Offizier der kaiserlichen Armee wegen des Vorwurfs der Beteiligung an einer konterrevolutionären Verschwörung von Bolschewisten erschossen. Gumiljows Werke durften nach seinem Tod lange Zeit nicht veröffentlicht werden. Erst unter Gorbatschow wurde er 1986 rehabilitiert.

Еще не раз вы вспомните меня

Вечер, посвященный 140-летию со дня рождения поэта Николая Гумилева (1886 -1921)
Николай Гумилев родился в 1886 году в семье военно-морского врача в Кронштадте и учился в гимназии в Царском Селе. В 1905 году вышел его первый сборник стихов. В нем уже прослеживались основные элементы поэзии Гумилева: героические приключения в экзотической обстановке. В 1910 году он женился на поэтессе Анне Ахматовой. После Октябрьской революции, в 1921 году Гумилев был избран председателем Петроградского союза поэтов. В том же году он был, расстрелян по обвинению в участии в контрреволюционном заговоре. В 1986 году он был реабилитирован.

Mitwirkende/Участвуют: Michael Tschernow, Maria Schefner, Swetlana Prandetskaya (Gesang), Alexander Leontchik (Klavier) u. a.

Eintritt/Вход: EUR 17,00
Ermässigt/льготный: EUR 12,00

Kartenvorbestellung/Предварительный заказ: 089-351 69 87

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Hohe Auszeichnung für unsere Präsidentin

26. März 2011

Am 24. März 2011 wurde Tatjana Lukina durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bei der Zeremonie waren der russische Generalkonsul Andrej Grozov und der ukrainische Generalkonsul Yuriy Yarmilko anwesend.

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Schwabing · Medizin wie MIR – Artikel in „Schwabinger Seiten“

20. Januar 2011

Zentrum russischer Kultur in Schwabing wird 20 Jahre alt

Tatjana Lukina

Schwabing – In einem Uralt-Schlager der Gruppe Dschingis Khan heißt es: „Wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land.“ Und der große Lyriker Fjodor Tjutschew schreibt: „Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, gewöhnliches Maß misst es nicht aus.“ Russland ist nicht nur dort, wo man es auf der Landkarte findet – sondern auch mitten in München. Lesen Sie weiter …

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