Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus:
Man muss ihm sein Besond'res lassen - Das heißt, dass man an Russland glaubt.

Fjodor Tjutschew (übertragen von Siegfried von Nostitz)

Умом Россию не понять, Аршином общим не измерить:
У ней особенная стать — В Россию можно только верить.

Федор Тютчев (1866)

29. Juni 2018: Die leibeigene Gräfin ~ Крепостная графиня

1. Mai 2018

Freitag, 29. Juni 2018, 19.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
80802 München

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Die leibeigene Gräfin.
Eine Veranstaltung zu Ehren der Schauspielerin Praskowja Schemtschugowa anlässlich ihres 250. Geburtstages>

Die Perle

Die spätere Gräfin Scheremetjewa (1768-1803) wurde als Tochter eines leibeigenen Schmieds geboren. Früh fiel ihre musikalische Begabung auf, so dass sie für das Leibeigenen-Theater des Grafen Scheremetjew ausgebildet wurde. Dort trat sie unter ihrem Künstlernamen Schemtschugowa (die Perle) auf.
Praskowja hatte eine lyrisch-dramatische Sopranstimme, spielte Cembalo und Harfe und beherrschte Französisch und Italienisch. Beeindruckt von ihrem Talent zeichnete sie die Kaiserin Katherina II. mit einem Diamantring aus. Als ihr Sohn, der Kaiser Paul I., Nikolai Scheremetjew als Oberkammerherrn nach St. Petersburg berief, nahm der Graf die Besten seiner Theatertruppe in die Hauptstadt mit, darunter auch Praskowja Schemtschugowa. Das raue St. Petersburger Klima bekam der Schauspielerin nicht, so dass sie an Schwindsucht erkrankte, die Stimme verlor und nicht mehr auftreten konnte. Doch der Graf gab der gesamten Familie Praskowjas den Freibrief, quittierte seinen Dienst in St. Petersburg und heiratete seine ehemalige Leibeigene heimlich in Moskau. Im Februar 1803 gebar Praskowja den Sohn Dmitri und starb drei Wochen später. Nach dem Tod seiner Frau ließ Graf Scheremetjew – entsprechend ihrem Wunsch – auf eigenem Grund in Moskau ein monumentales kostenfreies Armen- und Krankenhaus erbauen. Es steht heute noch da, als Erinnerung an Praskowja Schemtschugowa. Seit 1923 heißt es das Moskauer Sklifossowski-Institut für Medizinische Erste Hilfe.

Крепостная графиня.
Литературно-музыкальный вечер к 250-летию со дня рождения Прасковьи Жемчуговой, крепостной актрисы, ставшей женой графа Николая Шереметьева

Прасковья Жемчугова (1768-1803) родилась в семье кузнеца, крепостного графов Шереметьевых. Рано обнаружив у девочки способности к музыке её начали готовить для труппы крепостного театра. Получившая псевдоним Жемчугова, Прасковья научилась хорошо играть на клавесине и арфе, овладела итальянским и французским языками и прославилась своим красивым лирико-драматическим сопрано.

Mitwirkende/участники: Cornelia von Fürstenberg, Arthur Galiandin, Svetlana Prandetskaya (Gesang), Artur Medvedev (Geige), Jekaterina Medvedeva (Klavier) u. a.

Eintritt/вход: € 15,00
ermäßigt/льготный – € 10,00
Kartenreservierung: 089/351 69 87

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Das war das Jahr 2017 mit MIR …

14. Januar 2018

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr bei MIR e. V.! – hier klicken!

Jahr 2017

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WDR Radio berichtet über MIR e. V.

17. November 2017

О том, как местные немцы приходят в „МИР“, чтобы изучать и поддерживать русскую культуру, слушайте в программе от 10 ноября от 26-й минуте – вот здесь!
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Neues Kalender für das Jahr 2018

3. November 2017

Kalender 2018 Silbernes Zeitalter

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MIR-Kalender 2018 – in Erinnerung an Alexander Schmorell

3. Oktober 2017

Kalender 2018

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Eindrücke vom Gala-Abend am 23.10.2016 im Gasteig – 25 Jahre MIR e. V.!

26. Oktober 2016

Gala-Konzert

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Eindrücke vom 13. Mai 2016: „Nikolaj Karamzin – der erste russische Europäer“

10. April 2016

Freitag, 13. Mai 2016, 19.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
80802 München

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Karamzin
DIE EINDRÜCKE …

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Nikolaj Karamzin – der erste russische Europäer
Zum 250. Geburtstag von Nikolaj Karamzin (1766 – 1826), dem größten russischen Schriftsteller seiner Zeit. In seiner Erzählung „Die arme Lisa“ wurden zum ersten Mal der Mensch und seine Gefühle in den Mittelpunkt gestellt. Damit begründete Karamzin den russischen Sentimentalismus.
Mit seiner „Geschichte des russischen Staates“ ist er auch als Historiker für die russische Kultur unentbehrlich. Noch größere Bedeutung hat Karamzin als Sprachreformer. Er bildete neue russische Wörter und vereinfachte den russischen Satzbau nach französischem Vorbild.
Karamzin war russischer Patriot und Europäer zugleich, er war überzeugt, dass Russland zu Europa gehört. In seinen „Briefen eines russischen Reisenden“ schrieb er: „Das Nationale ist nichts im Vergleich mit dem Menschlichen, und alles, was Engländer oder Deutschen zum Wohle der Menschen erfunden haben, ist meins, denn ich bin ein Mensch“.

Karamzin

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Николай Карамзин – первый русский европеец
Литературный вечер к 250-летию со дня рождения писателя и историка Н. М. Карамзина (1766 – 1826), реформатора русского литературного языка, автора двенадцатитомного труда «История государства Российского» и первого журнала для детей «Детское чтение для сердца и разума».
Mitwirkende: Dr. Natalie Reber und Dimitri Milinski (Vorträge), Artur Medvedev (Violine), Jekaterina Medvedeva (Piano), Philipp von Morgen (Cello)

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Eintritt frei/Вход свободный


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Gefördert durch/при поддержке: Fond „Russkij mir“



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Gaby dos Santos über den Klavier-Abend mit Skrjabin-Musik

29. Oktober 2015

Das Bekenntnis des Komponisten Alexander Skrjabin zu großer Emotionalität, die sich im Titel der Gedenkveranstaltung widerspiegelt, hatte mich schon im Vorfeld neugierig auf den Konzert-Abend in der Münchner Seidlvilla gestimmt. Geladen hatte das russische Kulturzentrum MIR, anlässlich des 100. Todesjahres des Komponisten. Selbst Künstlerin, darüber hinaus mit einer Affinität zu dem, was gemeinhin als “russische Seele” bezeichnet wird, finde ich viel von meinem eigenen Naturell in diesem Zitat wieder und glaube, dass uns, Künstler, oft ein drangvolles Seelenleben antreibt, sich im künstlerischen Schaffen ein Ventil zu suchen – lesen Sie hier den ganzen Artikel


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Video zum Festakt am 7. Mai 2015 im Alten Rathaus, München

21. Mai 2015

Am 7. Mai 2015 im Altes Rathaus von München veranstaltete unser Verein MIR e. V. unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München, Dieter Reiters, anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges einen Festakt „IM NAMEN DES FRIEDENS“, zu dem Vertreter des diplomatischen Corps in Bayern, des öffentlichen Lebens, Politiker, Presse, Mitglieder von MIR e. V., Kriegsveteranen, Schüler und Studenten eingeladen waren. Hier eine kurze Zusammenfassung in einem Kurzfilm von diesem schönen Abend.
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Video-Aufnahme: Olga Richter

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Статья в „Литературке“ – Zeitungsartikel in „Literaturnaja Gazeta“

8. Januar 2013

Zum Lesen klicken Sie bitte auf das Bild:

Literaturnaja Gazeta

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