Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus:
Man muss ihm sein Besond'res lassen - Das heißt, dass man an Russland glaubt.

Fjodor Tjutschew (übertragen von Siegfried von Nostitz)

Умом Россию не понять, Аршином общим не измерить:
У ней особенная стать — В Россию можно только верить.

Федор Тютчев (1866)

21. April 2018 – Tjutschews Frühling in Bayern ~ „Золотое время“ Фёдора Тютчева в Баварском королевстве

30. März 2018

Samstag, 21. April 2018, 19.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
80802 München

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Tjutschews Frühling in Bayern
Anlässlich des 215. Geburtstages des russischen Dichters Fjodor Tjutschew (1803-1873)

Denkmal im Dichtergarten, München

Die „goldene Zeit“ seines Lebens – den Frühling seines Lebens – verbrachte Fjodor Tjutschew als russischer Diplomat im bayerischen Königreich. Hier lebte und arbeitete er über 20 Jahre, gründete seine Familie, heiratete die bayrischen Schönheiten Eleonore, geb. Gräfin von Bothmer, und nach ihrem Tod Ernestine, geb. von Pfeffel. In Bayern verfasste Tjutschew seine schönsten Gedichte, übersetzte Goethe und Heine ins Russische, freundete sich mit Friedrich von Schelling an. In München wurden vier seiner Kinder geboren. Tjutschew war auch ein Vertrauter des bayerischen Königs Ludwig I. Er reiste im Auftrag des Königs nach Griechenland, um seinem Sohn Otto – dem griechischen König – die geheimen Briefe seines Vaters zu übergeben. 2018 jährt sich zum fünfzehnten Mal die Einweihung seines Denkmals im Münchner Dichtergarten (ehemaliger Finanzgarten). Eine Gedenktafel für Tjutschew wurde während der ersten Moskauer Tage in Bayern, fast vor 20 Jahren, in der Herzogspitalstrasse 12, angebracht.

«Золотое время» Фёдора Тютчева в Баварском королевстве
Литературно-музыкальный вечер, посвященный 215-летию поэта Федора Ивановича Тютчева (1803-1873)

Весну своей жизни – «золотое время» – Федор Тютчев провел в Баварском королевстве. Здесь он жил и работал российским дипломатом более 20 лет, основал семью, женившись на Элеоноре, урожденной графине фон Ботмер, а после ее смерти на Эрнестине, урожденной фон Пфеффель. Четверо детей Тютчева родились в Мюнхене и были крещены по православному обряду в греческой церкви – Сальваторкирхе. Здесь, в Баварии, поэт написал многое из своих бессмертных творений, переводил Гёте и Шиллера, открыл для русского читателя Генриха Гейне, подружился и вел философские дебаты с Фридрихом Шеллингом. Тютчев был доверенным лицом баварского короля Людвига I, отправился по его поручению в Грецию, чтобы передать его сыну Отто – греческому королю – секретные письма отца.

Wandtafel im Gedenken

В 2018 году исполняется 15-летие открытия в Мюнхене в Dichtergarten (Сад поэтов, бывший Финансовый сад) памятника Ф. И. Тютчеву, мемориальная доска поэту была установлена на здании бывшей Российской миссии в Мюнхене, Herzogspitalstrasse 12, во время первых Дней Москвы в Баварии в 1999 году.

Mitwirkende/участники: Karin Wirz, Arthur Galiandin, Michael Tschernow, Elvira Rizhanovitch, Svetlana Prandetskaya, Frits Kamp, Artur Medvedev (Geige), Jekaterina Medvedeva (Klavier) u. a.

Eintritt/вход: € 15,00
ermäßigt/льготный – € 10,00
Kartenreservierung: 089/351 69 87

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Gefördert durch die / поддержано: Bayerische Staatskanzlei und den Honorarkonsul der Russischen Föderation in Nürnberg, Nikolaus Knauf



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Das war das Jahr 2017 mit MIR …

14. Januar 2018

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr bei MIR e. V.! – hier klicken!

Jahr 2017

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WDR Radio berichtet über MIR e. V.

17. November 2017

О том, как местные немцы приходят в „МИР“, чтобы изучать и поддерживать русскую культуру, слушайте в программе от 10 ноября от 26-й минуте – вот здесь!
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Neues Kalender für das Jahr 2018

3. November 2017

Kalender 2018 Silbernes Zeitalter

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MIR-Kalender 2018 – in Erinnerung an Alexander Schmorell

3. Oktober 2017

Kalender 2018

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Eindrücke vom Gala-Abend am 23.10.2016 im Gasteig – 25 Jahre MIR e. V.!

26. Oktober 2016

Gala-Konzert

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Eindrücke vom 13. Mai 2016: „Nikolaj Karamzin – der erste russische Europäer“

10. April 2016

Freitag, 13. Mai 2016, 19.00 Uhr
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
80802 München

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Karamzin
DIE EINDRÜCKE …

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Nikolaj Karamzin – der erste russische Europäer
Zum 250. Geburtstag von Nikolaj Karamzin (1766 – 1826), dem größten russischen Schriftsteller seiner Zeit. In seiner Erzählung „Die arme Lisa“ wurden zum ersten Mal der Mensch und seine Gefühle in den Mittelpunkt gestellt. Damit begründete Karamzin den russischen Sentimentalismus.
Mit seiner „Geschichte des russischen Staates“ ist er auch als Historiker für die russische Kultur unentbehrlich. Noch größere Bedeutung hat Karamzin als Sprachreformer. Er bildete neue russische Wörter und vereinfachte den russischen Satzbau nach französischem Vorbild.
Karamzin war russischer Patriot und Europäer zugleich, er war überzeugt, dass Russland zu Europa gehört. In seinen „Briefen eines russischen Reisenden“ schrieb er: „Das Nationale ist nichts im Vergleich mit dem Menschlichen, und alles, was Engländer oder Deutschen zum Wohle der Menschen erfunden haben, ist meins, denn ich bin ein Mensch“.

Karamzin

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Николай Карамзин – первый русский европеец
Литературный вечер к 250-летию со дня рождения писателя и историка Н. М. Карамзина (1766 – 1826), реформатора русского литературного языка, автора двенадцатитомного труда «История государства Российского» и первого журнала для детей «Детское чтение для сердца и разума».
Mitwirkende: Dr. Natalie Reber und Dimitri Milinski (Vorträge), Artur Medvedev (Violine), Jekaterina Medvedeva (Piano), Philipp von Morgen (Cello)

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Eintritt frei/Вход свободный


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Gefördert durch/при поддержке: Fond „Russkij mir“



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Gaby dos Santos über den Klavier-Abend mit Skrjabin-Musik

29. Oktober 2015

Das Bekenntnis des Komponisten Alexander Skrjabin zu großer Emotionalität, die sich im Titel der Gedenkveranstaltung widerspiegelt, hatte mich schon im Vorfeld neugierig auf den Konzert-Abend in der Münchner Seidlvilla gestimmt. Geladen hatte das russische Kulturzentrum MIR, anlässlich des 100. Todesjahres des Komponisten. Selbst Künstlerin, darüber hinaus mit einer Affinität zu dem, was gemeinhin als “russische Seele” bezeichnet wird, finde ich viel von meinem eigenen Naturell in diesem Zitat wieder und glaube, dass uns, Künstler, oft ein drangvolles Seelenleben antreibt, sich im künstlerischen Schaffen ein Ventil zu suchen – lesen Sie hier den ganzen Artikel


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Video zum Festakt am 7. Mai 2015 im Alten Rathaus, München

21. Mai 2015

Am 7. Mai 2015 im Altes Rathaus von München veranstaltete unser Verein MIR e. V. unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München, Dieter Reiters, anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges einen Festakt „IM NAMEN DES FRIEDENS“, zu dem Vertreter des diplomatischen Corps in Bayern, des öffentlichen Lebens, Politiker, Presse, Mitglieder von MIR e. V., Kriegsveteranen, Schüler und Studenten eingeladen waren. Hier eine kurze Zusammenfassung in einem Kurzfilm von diesem schönen Abend.
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Video-Aufnahme: Olga Richter

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Статья в „Литературке“ – Zeitungsartikel in „Literaturnaja Gazeta“

8. Januar 2013

Zum Lesen klicken Sie bitte auf das Bild:

Literaturnaja Gazeta

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