Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus:
Man muss ihm sein Besond'res lassen - Das heißt, dass man an Russland glaubt.

Fjodor Tjutschew (übertragen von Siegfried von Nostitz)

Умом Россию не понять, Аршином общим не измерить:
У ней особенная стать — В Россию можно только верить.

Федор Тютчев (1866)

22. November 2019: „In meinem Wahnsinn gibt es so viel Glück …“

30. Oktober 2019

Mirra

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8. Dezember 2019: Warum ich liebe …

1. Oktober 2019

Sonntag, 8. Dezember 2019, 18.00 Uhr
Kleiner Konzertsaal
Gasteig, Rosenheimer Straße 5
81667 München

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Warum ich liebe …
Zum 200. Geburtstag des Dichters Jakow Polonskij (1819 – 1898)
Der russische Dichter Jakow Polonskij ist in Deutschland wenig bekannt, obwohl die Lieder zu seiner Dichtung sehr oft in klassischen Konzerten zu hören sind. Die Künstler von MIR e. V. möchten dazu beitragen, dass im Jahr seines 200. Geburtstages der Name Jakow Polonskij auch in Deutschland und München zum Begriff wird.

Jakow Petrowitsch Polonskij wurde 1819 im Herzen von Russland, in der Stadt Rjasan, als Sohn eines verarmten Adligen geboren und starb in St. Petersburg 1898. Er lebte ein langes Leben und war mit fast allen großen russischen Literaten bekannt, von Puschkin bis Tolstoj und Tschechow. Im Jahr 1838 wurde Polonskij Student an der Universität Moskau (juristische Fakultät). Da er nicht vermögend war, musste er als Lehrer bei den reichen russischen Familien arbeiten. Im Jahr 1857 ging ein hoher Beamte mit seiner Familie nach Baden-Baden und nahm Polonskij mit. Dies gab dem Dichter die Möglichkeit, durch das ganze Europa zu reisen. Danach war er in der Schweiz, dann Italien und Frankreich, wo er 1858 in Paris eine junge Russin kennenlernte und heiratete. Mit seiner Ehefrau kehrte er nach Russland zurück und bezog in St. Petersburg eine Beamtenstelle im Komitee der ausländischen Zensur. Die nächsten zwei Jahre waren für den Dichter die tragischsten in seinem Leben. Zuerst wurde er so schwer verletzt, dass er bis zum Ende seines Lebens nicht in der Lage war, sich ohne Krücken zu bewegen. Dann erkrankte seine Frau an Typhus und starb zuerst einige Monate davor ihr neugeborener Sohn, dann sie. Trotz des persönlichen Dramas arbeitet Polonskij erstaunlich hart und erfolgreich in allen literarischen Genres. Viele von seinen Gedichten wurden von großen russischen Komponisten wie Alexander Dargomyschskij, Peter Tschaikowskij, Sergei Rachmaninow, Sergei Tanejew u. a. vertont.


Am Jubiläumskonzert nehmen u. a. teil: der Schauspieler Klaus Münster, die Sänger Elvira Rizhanovich, Svetlana Prandetskaya, Olga Koslowa, Frits Kamp und Sergej Iwanow, die Pianistinnen Jekaterina Medvedeva und Elena Petronievic sowie Arthur Medvedev (Geige), Maria Belanowskaya (Domra), Michail Leontchik (Zymbal) u. a.
Künstlerische Leiterin: Tatjana Lukina

Mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

Eintritt/Вход EUR 15,00
ermäßigt/льготный: EUR 10,00
Bei „München Ticket“

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19. Dezember 2019: Der Heilige Nikolaus verbindet uns alle!

12. September 2019

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 18.00 Uhr
Seidlvilla,
Nikolaiplatz 1b
80801 München
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Der Heilige Nikolaus verbindet uns alle!
Diese literarisch-musikalische Veranstaltung ist dem Hl. Nikolaus gewidmet, der von allen christlichen Völkern verehrt wird. Nicht umsonst findet sie in München in der Seidlvilla am Nikolaiplatz statt, wo sich bis zum Ende des 19. Jh. eine Kirche des Hl. Nikolai befand, Diese Kirche spendete Jahrhundertelang Trost und Hoffnung den Leprakranken in Bayern, die in ihrer Nähe untergebracht waren. Die Veranstaltung findet auch statt am Nikolaustag der orthodoxen Christen und wird als Leitmotiv haben – den Vergleich zwischen den bayerischen und russischen Bräuchen, die mit dem Hl. Nikolaus verbunden sind. Als Gast mit den geistlichen Liedern wird ein serbischer Chor „Singidunum e. V.“ auftreten (die Serben haben auch am 19. Dezember ihren Nikolaus-Tag).
Mitwirkende: Tatjana Lukina, Michael Tschernow, Arthur Galiandin u. a.


Gefördert: Bayerische Staatskanzlei


Eintritt frei, Spenden sind immer willkommen!


Anmeldung: 089/351 69 87

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Neues Programm für den Herbst 2019

6. August 2019

September - Oktober 2019

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Hommage an Modest Mussorgkij – am 13. März 2019 im Gasteig

1. März 2019

Hommage an Modest Mussorgkij zu seinem 180. Geburtstag von MIR e. V.
Grußwort von Präsidentin und künstlerischer Leiterin von MIR e. V., Frau Tatjana Lukina
Durch den Abend führen: Arthur Galiandin und Michael Tschernow.
Gasteig, München, 13.03.2019
Video-Aufnahme: Valeri Afanasovsky

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Das war das Jahr 2018 in MIR-Veranstaltungen

1. Februar 2019

Jahr 2018

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Das war das Jahr 2017 mit MIR …

14. Januar 2018

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr bei MIR e. V.! – hier klicken!

Jahr 2017

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WDR Radio berichtet über MIR e. V.

17. November 2017

О том, как местные немцы приходят в „МИР“, чтобы изучать и поддерживать русскую культуру, слушайте в программе от 10 ноября от 26-й минуте – вот здесь!
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Neues Kalender für das Jahr 2018

3. November 2017

Kalender 2018 Silbernes Zeitalter

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MIR-Kalender 2018 – in Erinnerung an Alexander Schmorell

3. Oktober 2017

Kalender 2018

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